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5 Fehler veganer Ernährung

Ernährung
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29. September 2021

Die pflanzliche Ernährung erfreut sich an einer immer größeren Beliebtheit – aus gutem Grund. Sie ist gesund, ethisch vertretbar und besser für die Umwelt. Doch bei der vegane Ernährung sollte man einige Dinge beachten und diese 5 häufigen Fehler vermeiden, damit die Umstellung leichter fällt:

1. Zu viel für ungesunde vegane Ersatzprodukte ausgeben

Es macht so viel Spaß, all die neuen veganen Produkte auszuprobieren, wenn man zum ersten Mal Veganer wird, aber man lernt ziemlich schnell, dass sich das schnell summiert und die auch meistens nicht sehr gesund sind. Es gibt viele verarbeitete vegane Lebensmittel und Fleischersatzprodukte, die voller ungesunder Zutaten und Zusatzstoffe sind.

Anstatt sich für diese stark verarbeiteten Lebensmittel zu entscheiden, sollten man den Veganismus als Gelegenheit nutzen, mehr vollwertige und nährstoffreiche Lebensmittel zu essen.

Daher lohnt es sich, die Fleischersatzprodukte im Kühlschrank gegen Hülsenfrüchte, Pilze, Getreide, Blumenkohl oder Kartoffeln auszutauschen, denn diese sind nicht nur gesünder, sondern schonen auch den Geldbeutel.

2. Die Ballaststoffzufuhr zu drastisch erhöhen

Eine vegane Ernährung hat viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit des Verdauungssystems und des Darmmikrobioms. Eine Erklärung dafür ist der erhöhte Verzehr von Ballaststoffen, der mit dem Übergang zu einer pflanzlichen Ernährung einhergeht.

Ballaststoffe kommen ausschließlich in Pflanzen vor, das heißt, sie können nicht durch den Verzehr von tierischen Produkten gewonnen werden. Forschungsergebnisse zeigen, dass ein höherer Ballaststoffkonsum mit einer Stärkung des Immunsystems, einer Senkung des Cholesterinspiegels und einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettleibigkeit, verschiedene Krebsarten sowie der Vorbeugung von Diabetes und Dickdarmkrebs in Verbindung gebracht wird.

Allerdings gibt es einige Probleme, die auftreten können, wenn ein Mensch die ballaststofffreien tierischen Lebensmittel zu schnell gegen ballaststoffreiches Obst und Gemüse eintauscht.

Wer schonmal gehört hat, dass Veganismus zu Blähungen, Verstopfung oder einem Völlegefühl führt, dann liegt das wahrscheinlich daran, dass derjenige zu schnell zu viele Ballaststoffe in seine Mahlzeiten einbaut hat.

Um die unangenehmen Nebenwirkungen einer plötzlichen Umstellung auf eine ballaststoffreiche Ernährung zu vermeiden, sollten man deshalb versuchen, die Ballaststoffzufuhr allmählich um 5-7 g pro Tag zu erhöhen, um den Körper nicht zu überfordern.

3. Nicht genug Wasser trinken

Jeder braucht Wasser, aber es ist besonders wichtig für eine ballaststoffreiche Ernährung, zu der auch der Veganismus gehört. Studien haben gezeigt, dass ein durchschnittlicher Fleisch- und Pflanzenesser etwa 27 Gramm Ballaststoffe pro Tag zu sich nimmt, ein durchschnittlicher Veganer dagegen 41 Gramm pro Tag. Da Wasser für das Verdauungssystem lebenswichtig ist, bedeutet dies, dass es wichtig ist, viel zu trinken. Es hilft, die Ballaststoffe durch den Verdauungstrakt zu transportieren, und beugt gleichzeitig Blähungen und Verstopfung vor. Deshalb sollte man als Veganer darauf achten, dass die Wasseraufnahme über den Tag verteilt wird, um die Verdauung zu unterstützen.

4. Zu viel Eiweiß und zu wenig Fett essen

Es ist ein Mythos, dass alle Veganer an Eiweißmangel leiden. Die meisten Veganer essen täglich genügend Gemüse, um ihren täglichen Eiweißbedarf zu decken, denn Gemüse enthält auch Eiweiß. Zum Vergleich: 100 Kalorien Steak enthalten acht Gramm Eiweiß, 100 Kalorien Brokkoli dagegen elf. Außerdem enthalten viele pflanzliche Lebensmittel einen hohen Anteil an Protein, wie zum Beispiel Bohnen, Linsen und Hülsenfrüchte.

Es wird geschätzt, dass Menschen, die sich vegan ernähren, 70 Prozent mehr Eiweiß zu sich nehmen als sie benötigen.

Der Nährstoff, von dem sie mehr essen sollten, ist eigentlich Fett. Ohne Fett kann unser Körper all die wertvollen Nährstoffe, die wir essen, nicht aufnehmen. Deshalb wird Veganern empfohlen, ausreichend gesunde Fette zu sich zu nehmen, die in Lebensmitteln wie Avocados, Mandeln, Olivenöl und Tofu enthalten sind.

5. Annehmen, dass alle veganen Lebensmittel gesund sind

Viele Menschen stürzen sich kopfüber in den Veganismus, weil sie glauben, dass sie dadurch gesünder werden und ihre Pfunde loswerden können. Es stimmt, dass eine vegane Ernährung dazu beitragen kann, ein gesundes Gewicht zu halten und die Gesundheit des Herzens zu verbessern, aber man muss trotzdem darauf achten, was man isst.

Nicht alle Produkte, die als vegan bezeichnet werden, sind gleich. Viele verarbeitete vegane Lebensmittel sind mit Konservierungsstoffen und künstlichen Zutaten versetzt. Das bedeutet leider auch, dass Oreos, vegane Käseprodukte und milchfreies Eis der Gesundheit nicht unbedingt Gutes tun. Auch Fleischersatzprodukte enthalten häufig eine lange Liste unbekannter Zutaten.

Eine gute Faustregel ist, immer die Zutaten und die Nährwertkennzeichnung zu überprüfen und wenn es Zutaten enthält, die man nicht aussprechen kann, sollte man es vielleicht lieber im Regal lassen.


Willst Du vegan essen, hast aber keine Idee was? Dann sieh’ Dir doch mal unsere veganen Kochboxen an!

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